Historiker stellt Wirkung von Reformation auf Moderne infrage


Vor einer zu engen Verknüpfung der Reformation vor 500 Jahren mit neuzeitlichen Entwicklungen wie dem modernen Verfassungsstaat, der Religionsfreiheit oder der Säkularisierung hat der Münsteraner Historiker Matthias Pohlig gewarnt.

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Diese ließen sich nicht als direkte Effekte der Reformation nachweisen, schreibt der Forscher in einem neuen Buch, wie das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster am Montag mitteilte. Je größer der zeitliche Abstand von Ereignissen und Phänomenen zur Reformation, umso weniger lasse sich wissenschaftlich ein direkter Zusammenhang herstellen.

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