Wann fragt die künstliche Intelligenz nach ihrem Schöpfer?


The Terminator films envisage a future in which robots have become sentient and are at war with humankind. Ray Kurzweil thinks that machines could become ‘conscious’ by 2029 but is optimistic about the implications for humans. Photograph: Solent News/Rex
Angesichts der ungebremsten Technologieentwicklung autonomer Systeme veranstaltete der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU) ein Forum zur Frage, wann die erste Künstliche Intelligenz nach ihrem Schöpfer fragt. Jörg Kopecz hat den Einführungsvortrag gehalten. Er plädiert für KI mit Entscheidungsparametern, die kompatibel sind zu menschlichen Werten.

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Warum beschäftigen sich evangelische Unternehmer mit künstlicher Intelligenz?

Jörg Kopecz: Künstliche Intelligenz ist eine konsequente Fortsetzung von Digitalisierung, die wir zurzeit erleben. Dies ist erstmal ein Thema, mit dem sich alle Unternehmer befassen. Der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer möchte die unternehmerisch-protestantische Perspektive in aktuelle Fragen der Gesellschaft einbringen – und tut dies seit vielen Jahren. Das bei einem Thema wie künstliche Intelligenz nicht zu tun, wäre fahrlässig. Künstliche Intelligenz ist eine der größten Herausforderungen, vor denen wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stehen werden.
Die Diskussion zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung ist momentan von vielen Ängsten und Schwarzmalerei geprägt, die zum einen nachvollziehbar sind, zum anderen fehlen aber auch Informationen. Es ist nicht klar, wie Unternehmen damit umgehen wollen. Unser Abend soll einen Beitrag zu mehr Klarheit leisten.

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