US-Ureinwohner verlieren ihr Land


Filigranes Gewebe aus Wasser und Land: Im Mississippi-Delta geht durch das vorrückende Wasser vielerorts Land verloren. © NASA/USGS Landsat
Verlorene Heimat: Den amerikanischen Ureinwohnern im Mississippi-Delta versinkt ihr Land. Durch den steigenden Meeresspiegel und die Bodenabsenkung sind weite Teile ihrer einst trockenen Heimat inzwischen bereits überflutet oder zu Sumpfland geworden. Der Stamm der Dulac-Indianer muss schon jetzt Häuser auf Stelzen bauen. Auf lange Sicht jedoch werden sie ihre angestammte Heimat verlassen müssen – als erste Klimaflüchtlinge der USA.

scinexx

Auch wenn Donald Trump es nicht wahrhaben will: Der Klimawandel verschont auch die USA nicht – im Gegenteil. Schon jetzt treffen immer heftigere Wirbelstürme das Land, US-Inseln versinken im Meer und mehr als 13 Millionen US-Amerikaner müssen den Prognosen nach künftig mit häufigen Überschwemmungen rechnen. Denn eine Kombination aus Meeresspiegelanstieg und Bodenabsenkung macht vor allem die Südostküste des Landes besonders flutanfällig.

weiterlesen