Dodo Müller: Luther handelte „wider den Heiligen Geist“


Gerhard L. Müller links im Bild
Deutscher Kardinal wendet sich gegen „weichgespülte Ökumene“ – Gute Beziehungen zu Nichtkatholiken sollen zur „vollen Gemeinschaft mit der katholischen Hierarchie“ führen

kath.net

Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller, früherer Chef der Glaubenskongregation im Vatikan, hat sich gegen eine weichgespülte Ökumene gewandt. Was als Reformation Martin Luthers bezeichnet werde, sei in Wirklichkeit eine Revolution und „wider den Heiligen Geist“ gewesen, schrieb Müller in einem Beitrag für die Internetseite „La Nuova Bussola Quotidiana“. Der Wunsch nach guten Beziehungen zu Nichtkatholiken könne nur das Ziel haben, zur vollen Gemeinschaft mit der katholischen Hierarchie unter Annahme der „apostolischen Überlieferung gemäß der katholischen Lehre“ hinzuführen.

In Luthers Absicht habe keineswegs nur der Kampf gegen einige Missbräuche beim Ablass oder gegen „Sünden der Renaissancekirche“ gelegen, so Müller. Aus seinen Schriften werde „absolut klar, dass Luther sämtliche Prinzipien des katholischen Glaubens hinter sich gelassen hat“. So habe er die „objektive Wirksamkeit der Sakramente durch einen subjektiven Glauben ersetzt“. Die Abschaffung von fünf Sakramenten, die Leugnung der Eucharistie und die Ämterkritik Luthers bedeuteten, dass man die Reformation nicht als „Kirchenreform im katholischen Sinn“ bezeichnen könne.

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1 Comment

  1. Hätten die Ur-Eltern Adam & Eva je die „Sünde wider den Heiligen Geist“ begangen (die nach den Worten Jesu allein unverzeihlich ist und bleibt), dann hätte es niemals das gegeben, was mit der Heils-Zusage des Schöpfers an diese beiden später als „HEILS-GESCHICHTE“ vonstatten geht „zwischen Alpha + Omega“: diese Sünde können nur die gefallenen Unsichtbaren (Engel, „Göttersöhne“) am Anfang ihrer Erschaffung als „jauchzende Morgensterne“ begangen haben… Für die Menschen scheint eine solche Sünde nur möglich zu sein im „Jüngsten Gericht“. Deshalb warnt Jesus: „Richtet nicht vor der Zeit…“ und „mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch gemessen werden…“

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