Rückkehr von abgeschobenem Flüchtling gestaltet sich schwierig


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Obwohl ein Afghane gegen seine Abschiebung klagte, schob ihn das BAMF ab. Nun muss er aus Kabul zurückgeholt werden, entschied ein Gericht. Doch das stellt die Behörden und seinen Anwalt vor Probleme.

DIE WELT

Die gerichtlich angeordnete unverzügliche Rückkehr eines nach Afghanistan abgeschobenen Flüchtlings gestaltet sich nach Angaben seines Anwalts kompliziert.

Der 23-Jährige halte sich ohne Papiere im Großraum Kabul auf, sagte der Tübinger Anwalt Markus Niedworok am Donnerstag. „Seine Originaldokumente liegen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Kopien wurden von bulgarischen Behörden in den Müll geworfen“, sagte der Jurist. Zudem habe er keinen direkten Kontakt mit seinem Mandanten. „Das läuft über Dritte, über Flüchtlingshelfer.“

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