Trump ruft einen Drogen-Notstand aus, der wenig kostet


Donald Trump zeigt das Memorandum zum Gesundheitsnotstand. (Foto: dpa)
  • US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Opioid-Epidemie in den USA einen Gesundheitsnotstand ausgerufen.
  • Statt finanzieller Zusagen soll vor allem Deregulierung dazu führen, abhängigen Amerikanern schneller zu helfen.
  • Im Jahr 2016 starben in den USA 64 000 Menschen an einer Überdosis.

Von Johannes Kuhn | Süddeutsche Zeitung

Die USA erleben eine nie dagewesene Drogenepidemie: Alleine vergangenes Jahr sind 64 000 Menschen an einer Überdosis gestorben, in der Regel als Folge ihrer Opioid-Sucht.

In einer Rede hat der amerikanische Präsident Donald Trump nun angekündigt, dass seine Regierung deshalb den nationalen Gesundheitsnotstand ausrufen wird.

Umrahmt von ehemaligen Abhängigen erinnerte Trump an seinen Bruder Fred, der alkoholkrank war und mit 43 Jahren starb. Und er versprach: „Wir können die Generation sein, die die Opioid-Krise beendet.“

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