Molenbeek will „Islam-Safari“ von Wilders verhindern


Geert Wilders (Bild: Sebastiaan ter Burg, CC-BY-SA)

In Brüsseler Gemeinde hatten einige der mutmaßlichen Attentäter von Paris und Brüssel Zuschlupf gefunden

derStandard.de

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders soll an einem Besuch in der als Islamistenhochburg bekannten Brüsseler Gemeinde Molenbeek gehindert werden. Die Molenbeeker Bürgermeisterin Francoise Schepmans kündigte am Freitag an, den geplanten Rundgang nicht genehmigen zu wollen.

Gemeinsam mit der Polizei würden alle Maßnahmen ergriffen, um jegliche Art von Provokation zu verhindern, sagte sie laut Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga. Wilders, der als einer der bekanntesten Islam-Gegner Europas gilt, hatte den Besuch in Molenbeek bereits Ende September über den Kurznachrichtendienst Twitter angekündigt. Er soll eigentlich am kommenden Freitag gemeinsam mit dem belgischen Rechtspopulisten Filip Dewinter stattfinden. In Medien wurden Wilders Pläne auch als „Safari in der Jihadisten-Hauptstadt Molenbeek“ oder „Islam-Safari“ bezeichnet.

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