Forscher Feng Zhang gelingt Crispr/Cas-Anwendung auf RNA


Genforschung: Werkzeugkasten erweitert (imago/Ikon Images)
Mit der Gen-Schere Crispr/Cas lässt sich DNA gezielt schneiden. Dem MIT-Forscher Feng Zhang ist es nun gelungen, die Methode so zu erweitern, dass sie die Ribonukleinsäure verändert. Damit ist eine Veränderung auf Zeit möglich, statt Erbinformation zu verändern.

Von Michael Lange | Deutschlandfunk

Die Genschere Crispr/Cas ist mittlerweile nicht nur in den Gentechnik-Labors bekannt. Fast im Wochenrhythmus präsentieren Fachzeitschriften Verbesserungen und Erweiterungen des Gentechnik-Werkzeugkastens.

Wir haben uns die wohl wichtigste dieser Woche herausgegriffen. Bei ihr geht es nicht um das Verändern des Erbmoleküls Desoxyribonukelinsäure, englisch DNA abgekürzt, sondern um einen Verwandten: Die Ribonukleinsäure oder kurz RNA. Chemisch ist dieses Kettenmolekül ähnlich aufgebaut wie die DNA. Die Ketten sind aber kürzer und die Moleküle nicht so stabil.

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2 Comments

  1. Das ist noch ein sehr langer Weg, aber für genetische, und bis dato unheilbare Erkrankungen wie z. B. Myopathien wird dies die lang ersehnte und erhoffte Lösung sein…

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