Mysteriöse Schallattacken in Kuba: Zikaden unter Verdacht


foto: ap/dave ellis/the free lance-star Unter Verdacht: die Zikade
Nachrichtenagentur veröffentlicht Aufnahmen der Geräusche, die US-Diplomaten krank gemacht haben sollen

derStandard.at

Die US-Regierung wirft den kubanischen Behörden vor, ihr Botschaftspersonal auf der Karibikinsel nicht ausreichend vor mysteriösen Schallattacken beschützt zu haben. Die Hälfte der US-Mitarbeiter der Vertretung in Havanna wurde deswegen abgezogen, 15 Mitarbeiter der kubanischen Botschaft in Washington des Landes verwiesen.

Seit November vergangenen Jahres sind demnach 22 US-Diplomaten in Kuba an mysteriösen Ohrenleiden erkrankt. Einige der Betroffenen hätten dauerhaft ihr Gehör verloren, teilte das US-Außenministerium mit. Andere Symptome seien Tinnitus, Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafstörungen gewesen.

Obwohl sich die ersten Attacken bereits 2016 ereignet haben sollen, waren bisher keine Aufzeichnungen der „Schallangriffe“ bekannt, bis der Nachrichtenagentur AP Mitte Oktober Audiodateien zugespielt wurden.

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