Umstrittener Besuch von Ungarns Ministerpräsident in Wittenberg


Glaubensfreiheit, Religionstoleranz, Menschenrechte und Nächstenliebe haben in der Lutherdekade eine zentrale Rolle gespielt – ob diese Themen auch während des Besuchs des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán in Wittenberg zur Sprache komme werden, ist dagegen fraglich.

evangelisch.de

Ein geplanter Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán in Sachsen-Anhalt sorgt für Wirbel. Er erwarte von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), dass er vor dem Besuch und auch im Gespräch mit Orbán die Botschaften der Lutherdekade deutlich mache, sagte der SPD-Europaabgeordnete Arne Lietz am Montag in Wittenberg. Darin hätten Grundfragen wie Glaubensfreiheit, Religionstoleranz, Menschenrechte und Nächstenliebe eine zentrale Rolle gespielt. Orbán sollte Wittenberg nicht verlassen, ohne dass ihm das Thema Religionsfreiheit mit auf den Weg gegeben werde, betonte Lietz.

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