Beschwerdewelle in den USA nach Problemen mit Monsanto-Herbizid


APA/AFP/MEHDI FEDOUACH
Wegen des Monsanto-Herbizid Dicamba kämpfen die US-Landwirtschaftsbehörden mit einer Flut an Beschwerden von geschädigten Bauern.

Die Presse.com

Nach den Problemen mit einem Pflanzenschutzmittel des Agrarriesen Monsanto werden die USA von einer Beschwerdewelle überschwemmt. In US-Bundesstaaten wie Arkansas, Missouri und Illinois, die zu den Hauptanbaugebieten für Soja gehören, gingen heuer bisher so viele Beschwerden wegen Schäden nach dem Einsatz des Herbizids Dicamba ein wie sonst in etwa vier Jahren zusammen.

Die Landwirtschaftsbehörden sehen sich nun mit einer langen Liste von Beschwerden konfrontiert, die nicht nur die Kosten für Labortests, sondern auch die Überstunden ihrer Beschäftigten in die Höhe treiben. Mehrere Staaten mussten Mitarbeiter neu zuteilen, um die Last zu bewältigen. „Wir haben nicht das Personal, um in einem Jahr 400 Untersuchungen durchführen und alle anderen erforderlichen Arbeiten erledigen zu können“, sagt Paul Bailey vom Landwirtschaftsministerium in Missouri.

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