Sorgen in Ankara vor US-Prozess gegen Goldhändler Zarrab


Iranisch-türkischer Geschäftsmann könnte Deal mit US-Justiz geschlossen haben

derStandard.at

Der in New York inhaftierte iranisch-türkische Geschäftsmann Reza Zarrab hat möglicherweise einen Handel mit der Justiz geschlossen und versucht mit einem Geständnis, eine Strafminderung zu erreichen. Das könnte erhebliche politische wie rechtliche Auswirkungen auf das Umfeld des türkischen Staatschefs Tayyip Erdogan haben.

Zarrab soll in den Jahren 2010 bis 2013 an Minister und an regierungsnahe Geschäftsleute Millionen von Dollar an Schmiergeld gezahlt haben. In den USA erwartet den 33-Jährigen ein Verfahren, weil er für die Umgehung der Sanktionen gegen den Iran US-Banken getäuscht und benutzt haben soll.

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