30.000 abgetauchte Asylbewerber? Ministerium widerspricht


Ein Medienbericht, wonach Deutschland nicht wisse, wo sich 30.000 abgelehnte Asylbewerber aufhielten, stimme so nicht, erklärt das Innenministerium. Die Zahl sei das Ergebnis einer „unzutreffenden Berechnung“.

DIE WELT

Das Bundesinnenministerium hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach 30.000 abgelehnte Asylbewerber abgetaucht sein sollen. Die Darstellung der „Bild“, die 30.000 seien spurlos verschwunden, gehe von einer „unzutreffenden Berechnung“ aus, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Die Differenz zwischen den im Ausländerzentralregister (AZR) erfassten Ausländern, die das Land verlassen müssen, und der Zahl derer, die als Asylbewerber Sozialleistungen beziehen, lasse nicht den Schluss zu, dass es sich bei den 30.000 Ausländern allein um abgelehnte Asylbewerber handele.

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