BUNDESAMT FÜR STATISTIK: Gut 1,6 Millionen Schutzsuchende in Deutschland


Statistik © von dkpto auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Zahl der Schutzsuchenden in Deutschland ist seit dem Jahresende 2014 um 850.000 Personen auf gut 1,6 Millionen angestiegen. Etwa die Hälfte aller Schutzsuchenden kam dem Statistischen Bundesamt zufolge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

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Rund 1,6 Millionen Schutzsuchende waren zum Jahreswechsel in Deutschland registriert. Das waren 16 Prozent der ausländischen Bevölkerung und 851.000 Personen mehr als Ende 2014, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Als Schutzsuchende zählen Ausländer, die unter Berufung auf humanitäre Gründe nach Deutschland kommen, also etwa Menschen im Asylverfahren, anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Konvention oder auch abgelehnte Asylbewerber, die sich weiter hier aufhalten.

Bei knapp 400.000 Ausländern war aus den Daten im Ausländerzentralregisters (AZR) laut Bundesamt nicht eindeutig ersichtlich, ob es sich um Schutzsuchende handelte oder nicht. Unter den Schutzsuchenden hatten 573.000 (36 Prozent) einen offenen Schutzstatus, über ihren Asylantrag war also nicht entschieden.

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