Ein Drittel des Internets steht unter Beschuss


Innerhalb der letzten zwei Jahre wurde ein Drittel aller IP-Adressen durch Denial-of-Servivce-Attacken angegriffen. © scyther5/ tbhinkstock
Erstmals haben Forscher ermittelt, wie viele Denial-of-Service (DoS)-Angriffe es im Internet gibt. Das selbst für sie überraschende Ergebnis: Innerhalb von nur zwei Jahren wurde ein Drittel aller IP4-Adressen angegriffen – im Durchschnitt 30.000 pro Tag. Die Zahl solcher Angriffe ist damit tausendfach höher als zuvor angenommen. Besonders häufig traf es dabei Server in den USA und große Anbieter von Cloud-Diensten.

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Die sogenannten Distributed Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind mit die häufigste Form von Angriffen im Internet. Dabei wird der angegriffene Server mit Anfragen und Spam so überflutet, dass er zusammenbricht und damit seine Dienste nicht mehr leisten kann. Typischerweise führen Hacker solche Angriffe mit Hilfe eines Botnetzes aus – Tausenden von Rechnern meist ahnungsloser Nutzer, die sie mittels einer Schadsoftware unter ihre Kontrolle gebracht haben.

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