Wie Städte die Evolution von Tieren beeinflussen


Die Lebensräume der Tiere sind in der Stadt kleinteiliger. Foto: Frank Rumpenhorst © dpa-infocom GmbH
Das Leben in der Stadt macht etwas mit Wildtieren. Ob Tauben oder Füchse, Eidechsen oder Bettwanzen: Ein urbanes Umfeld beeinflusst ihre Evolution.

stern.de

Das Leben in der Stadt macht etwas mit Wildtieren. Ob Tauben oder Füchse, Eidechsen oder Bettwanzen: Ein urbanes Umfeld beeinflusst ihre Evolution.

Forscher aus Kanada und den USA haben zu dem Thema nun 192 Einzelstudien gesichtet und im Fachjournal «Science» viele Beispiele herausgesucht. Zudem wollten sie wissen: Wie genau läuft die Evolution in der Stadt ab?

Schon die ersten frühen Bauern zogen vor rund 12 000 Jahren Mäuse und Ratten an. Heute leben 55 Prozent aller Menschen in Städten, Tendenz steigend. Die Tiere, die den Menschen dorthin folgen, leben anders als ihre Artgenossen in freier Natur: Es gibt versiegelte Böden, isolierte Grünflächen, höhere Temperaturen, mehr Luft-, Licht- und Lärmverschmutzung. Daran passen sich viele Arten an.

Die Lebensräume der Tiere sind in der Stadt kleinteiliger, die Vielfalt einheimischer Arten geht zurück, invasive Arten nehmen zu, wie Marc Johnson (University of Toronto Mississauga, Kanada) und sein Kollege Jason Munshi-South bilanzieren.

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