Zwergstern mit „unmöglichem“ Riesenplanet


Astronomen haben die bisher größten Exoplaneten um einen Roten Zwerg entdeckt. © University of Warwick/ Mark Garlick
Gegen alle Theorie: Astronomen haben einen ungewöhnlich großen Planeten um einen Roten Zwerg entdeckt. Der heiße Gasriese ist so groß wie der Jupiter und damit der größte Exoplanet, der jemals um einen Zwergstern beobachtet wurde. Das Seltsame daran: Nach gängiger Theorie dürften so kleine Sterne solche Planetenriesen gar nicht hervorbringen können. Warum dieser Gasriese doch entstand und ob auch andere Rote Zwerge so große Planeten besitzen können, ist nun noch offen.

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Typischerweise entstehen Planeten in der gleichen Wolke aus Staub und Gas, die auch ihren Zentralstern hervorbrachte. Die Materialmenge in einer solchen Akkretionsscheibe bestimmt, wie groß der Stern werden kann und wie viel für seine Planeten übrig bleibt. Reicht das Material nur für einen Zwergstern, bilden sich gängiger Theorie nach nur kleine Gesteinsplaneten in seinem Orbit.

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