Haben schon Babys ein Gefühl für Stochastik?


Schon wenige Monate alte Babys durchschauen ihre Umwelt erstaunlich gut. © Thinkstock
Kleine Mathegenies: Schon Säuglinge verstehen offenbar simple Grundprinzipien der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Sechs Monate nach der Geburt stutzen sie bereits, wenn eine mit farbigen Bällen gefüllte Lottomaschine gehäuft die seltenere und damit unwahrscheinlichere Farbe zieht. Dieses erstaunliche Gefühl für Wahrscheinlichkeiten hat bei den Babys jedoch noch Grenzen: Wird der Unterschied zwischen der wahrscheinlicheren und der unwahrscheinlicheren Variante zu klein, scheitern die Kleinkinder.

scinexx

Säuglinge sind wie kleine Lernmaschinen. Ihr ganzes Wesen ist darauf ausgerichtet, neue Eindrücke einzuordnen und so die Welt und ihre Regeln verstehen zu lernen. Schon lange bevor sie selbst sprechen können, durchschauen sie ihre Umwelt überraschend gut. So erkennen die Babys beispielsweise, wenn jemand völlig falsche  Silbenkombinationen äußert. Zudem besitzen sie bereits einen Sinn für Mengen und begreifen sogar grundlegende physikalische Zusammenhänge wie etwa den Unterschied zwischen Flüssigkeiten und Feststoffen.

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