Bibelfundamentalisten und Vatikan – spirituelle Union mit dem Antichristen


Thomas Schirrmacher und der Botschafter der Evangelischen Allianz am Vatikan, Johnson: „Uns wurde vorgeworfen, in eine spirituelle Union mit dem Antichristen einzutreten“.

kath.net

„Uns wurde vorgeworfen, in eine spirituelle Union mit dem Antichristen einzutreten“, „einige Evangelikale weigerten sich, an Treffen mit uns teilzunehmen, weil wir Papst Franziskus die Hand gegeben haben.“ Das schreiben Bischof Thomas Schirrmacher, stellvertretender Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, sowie Thomas K. Johnson (Rom), Botschafter der Evangelischen Allianz beim Vatikan, in einem Grundsatzbeitrag. Das berichtete die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“. Eine respektvolle Zusammenarbeit mit Vertretern der katholischen Kirche sei nötig, dies bedeute aber nicht, eigene theologische Überzeugungen aufzuweichen oder zu ändern, vertraten die beiden Autoren des Textes weiter. Sie betonten, dass man eng mit Vertretern anderer Konfessionen befreundet sein und trotzdem skeptisch gegenüber einzelnen theologischen Auffassungen bleiben könne. Doch sei das Zeigen innerchristlicher Geschlossenheit nötig, um auch Außenstehende auf den christlichen Glauben und die Botschaft der Bibel aufmerksam zu machen.

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4 Comments

  1. Das Eingangsbild ist der ultimative Beweis, dass es doch das »Böse« in Gestalt des Leibhaftigen gibt. Ich hatte das ja schon immer vermutet. Jetzt endlich wurde ich bestätigt.

    Der hochgeschätzte Luther, der uns heute – so wird uns von hoher Warte bedeutet – noch so viel zu sagen hat, litt mächtig-gewaltig unter diesem Scheusal. Selbst die Heilige Katholische Kirche unter der seligen Herrschaft des göttlichen Stellvertreters, des »gueden, olden Froanz«, muss ihn sein Unwesen treiben lassen. Es äußert sich in vielerlei Formen, auch ganz modernen. So hatte er über Jahrzehnte die Vatikanbank fest im Griff. Neuere, nicht lupenreine »Transaktionen« sind schon wieder gemeldet worden. Selbst die gewiss nicht kirchenunfreundliche FAZ betitelte am 25.9.13 einen Kommentar mit »Vatikanbank, Irish Bank und noch mehr Halunken«.

    Aber nicht nur kriminelle Geldgeschäfte sind die bevorzugten Tätigkeiten dieses »Halunken«. Jedenfalls muss man doch diese Überschrift so deuten, jede andere Interpretation wäre doch undenkbar. Die Kirche hat bekanntlich damit nichts, überhaupt nichts zu tun Denn das Böse lauert – wie wir wissen – immer und überall.

    So ist Beelzebub derzeit mal wieder diskret im Hintergrund auf der Pirsch, wo und wie er der arglosen und unschuldigen Kirche wieder schaden kann. Da der teuflischen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, wird er also bald wieder fündig werden.

    Was ich nicht verstehe: Warum schafft die Kirche nicht einfach den Teufel ab? Ich vermute mal, sie braucht ihn dringend. Denn sonst müsste sie sich selbst all der Missetaten beschuldigen. Das allerdings würde unser aller Fassungsvermögen übersteigen.

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    1. „Wir hier sind überzeugt, dass das Papsttum der Sitz des wahren und leibhaftigen Antichristen ist.“ Gegen dessen Lug und Trug sei, „um des Heils der Seelen willen … alles erlaubt“.M.Luther, 1519

      Am 24.Februar 1520 schrieb er an seinen Vertrauten Spalatin:

      […]„dass der Papst eigentlich jener Antichrist ist, den die Welt nach allgemeiner Mitteilung erwartet“[…]

      Wenn die Kirche den Teufel abschafft, fällt das strafende Element für die Sünden weg. Katholiken die frei von Sünde sein wollen müssen zur Beichte, dort wird ihnen die Reinheit vor ihrem Gott bestätigt. Der Knüppel namens Satan schwebt als ständige Bedrohung über dem Christenhaupt.

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