„Erbsünde“: Neues Buch über Vatikan-Geheimnisse


Enthüllungsreporter Gianluigi Nuzzi. APA/AFP/Gabriel Bouys
Der italienische Enthüllungsreporter Gianluigi Nuzzi („Alles muss ans Licht“) befasst sich in seinem neuen Buch „Peccato originale“ (Erbsünde) mit mehreren noch offenen Rätseln im Vatikan.

religion.ORF.at

Vom spurlosen Verschwinden der jungen Emanuela Orlandi über den Tod von Johannes Paul I. bis zu Missbrauchsskandalen und einer einflussreichen „Schwulenlobby“ reicht die Bandbreite des kürzlich von dem italienischen Verlag Chiarelettere veröffentlichten Buchs.

Sieben Fragen

In den 352 Seiten seines neuen Werks versucht der Mailänder Journalist und Autor Nuzzi Antworten auf sieben Fragen zu finden, die den Vatikan seit vielen Jahren belasten. „Ist Papst Johannes Paul I. ermordet worden?“, „Wer hat die Vatikan-Bürgerin Orlandi entführt?“, „Warum geraten die von Benedikt XVI. und von Franziskus eingeleiteten Kurienreformen stets ins Stocken?“, „Was bremst den Wandel“, sind einige Themen, mit denen sich Nuzzi befasst.

„Um auf diese Fragen eine Antwort zu finden, bin ich drei roten Fäden gefolgt: Geld, Blut und Sex. Sie bilden ein dichtes Gewebe aus intransparenten Interessen, Gewalt, Lügen, Erpressungen und verhindern jeglichen Wandel im Vatikan“, berichtete Nuzzi im Gespräch mit der Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“.

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