Islamunterricht unter staatlicher Aufsicht


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Zwei islamische Verbände wollten einen eigenen Religionsunterricht einführen. Doch die Richter am OVG Münster haben das abgelehnt. Die richtige Entscheidung, meint Leo Flamm in seinem Kommentar.

Von Leo Flamm | WDR

Die Entscheidung der obersten Verwaltungsrichter ist deutlich ausgefallen. Sie sprechen den beiden klagenden islamischen Dachverbänden die Kompetenz und religiöse Autorität ab, in der gesamten islamischen Gemeinschaft reale Geltung zu haben – bis hinunter zu einzelnen Moscheegemeinden. So steht es in der kurzen Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts. Eine Revision ist nicht zugelassen. Klarer geht’s kaum, und das ist gut so.

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