Luther-Bishof Ulrich: „Der Papst könne nicht Oberhaupt aller Christen sein“


Der Papst könne nicht Oberhaupt aller Christen sein, sagte der lutherische Bischof Gerhard Ulrich am Rande der Generalsynode der VELKD.

evangelisch.de

Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Gerhard Ulrich, wünscht sich als Folge des 500. Reformationsjubiläums eine Profilschärfung im Protestantismus und ein selbstbewussteres Auftreten evangelischer Christen. Es gehe darum, „das Jammern auf hohem Niveau“ zu beenden, um zu zeigen, dass Kirche eine kreative Kraft für die gesamte Gesellschaft sein kann, sagte Ulrich am Freitag am Rande der Jahrestagung der VELKD-Generalsynode in Bonn.

Nur wenn die evangelische Kirche Verzagtheit ablege und sich mit Menschen anderer Meinung ernsthaft auseinandersetze, sei wirklicher Dialog möglich. „Aus dieser Spannung heraus wächst Identität“, sagte der Landesbischof der Nordkirche mit Verweis auf Veranstaltungen im zurückliegenden Festjahr.

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