Michael Flynn: Türkei soll früherem Trump-Vertrauten Geld für Gülen-Entführung geboten haben


Michael Flynn spricht im Februar 2017 im Weißen Haus in Washington. ©DPA
Ursprünglich hat Michael Flynn wegen möglichen Russland-Kontakte seinen Job als Sicherheitsberater von Donald Trump verloren. Jetzt kommt heraus: Auch mit der Türkei soll Flynn in pikante Geschäfte verwickelt gewesen sein.

Frankfurter Allgemeine

Vertreter der türkischen Regierung haben nach einem Zeitungsbericht dem seinerzeitigen Trump-Vertrauten Michael Flynn im vergangenen Jahr Millionen Dollar für eine Entführung des Predigers Fethullah Gülen aus den Vereinigten Staaten angeboten.

Der Geistliche lebt in Pennsylvania im Exil. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hält die Gülen-Bewegung für den Drahtzieher des gescheiterten Putschversuches im Juli 2016 und hat bisher vergeblich auf eine Auslieferung des Geistlichen gedrungen. Flynn hat in der Vergangenheit in Amerika Lobbyarbeiten für die türkische Regierung verrichtet.

weiterlesen