Woelki: Zurückdrängung des Glaubens ist ökumenische Gemeinsamkeit


Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Aus Sicht des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki sind katholische und evangelische Kirche gleichermaßen von einer Zurückdrängung des christlichen Glaubens in der Gesellschaft betroffen

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„Es ist eine ungeliebte ökumenische Gemeinsamkeit, dass Gottes Wort in unserer Zeit augenscheinlich seltener Frucht bringt und häufiger weggenommen wird, zugrunde geht und erstickt“, sagte der Kölner Erzbischof am Sonntag in einem Grußwort zur Eröffnung der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Bonn.

Woelkis Auftritt vor den Synodalen war mit Spannung erwartet worden, nachdem der Kardinal vor wenigen Wochen explizit auf Trennendes zwischen Katholiken und Protestanten hingewiesen hatte. In einem Aufsatz für die „Herder-Korrespondenz“ hatte er dezidiert die Auffassung vertreten, dass ein gemeinsames Abendmahl derzeit nicht möglich sei.

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