Dodo Käßmann: Reformationsjubiläum Zeichen gegen Nationalismus


Bild: Peter Laskowski/FB
Die Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum, Margot Käßmann, hat die internationale Dimension des Festjahres unterstrichen.

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Das sei ihr „wichtig, wo in diesem Jahr so viel Nationalismus aus der Mottenkiste der Geschichte geholt wurde“, sagte Käßmann am Sonntag vor der EKD-Synode in Bonn. Sie verwies auf Ausstellungen, Veranstaltungen und Diskussionen über die Reformation und ihre Folgen, die sie im Ausland besucht hat.

Käßmann, die für das 500. Reformationsjubiläum als Botschafterin eingesetzt war, empfahl ihrer Kirche, solch einen Posten für wichtige Themen auch künftig einzusetzen. Es sei hilfreich, wenn eine Person abrufbar sei, sagte sie. Käßmanns Einsatz als Botschafterin endete mit dem Ende des Jubiläumsjahres am 31. Oktober, dem Reformationstag. Im nächsten Jahr will sich die prominente Theologin in den Ruhestand verabschieden.

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