„Friedlicher Islam“ – Christen rücken an Juden und Muslime heran


Drei Religionen, ein Haus. Das scheint in Berlin gerade eine beliebte Vision zu sein. Unter anderem soll eine muslimisch-jüdisch-christliche Kita entstehen – und dann wäre da noch das „House of One“.

DIE WELT

Jede Religionsgruppe hat eigene Räume, aber gegessen wird zusammen. So lautet – sehr vereinfacht ausgedrückt – ein deutschlandweit einmaliges interreligiöses Konzept für eine Kindertagesstätte, die demnächst in Berlin entstehen soll. Das besondere daran: Kinder vom Krippen- bis zum Vorschulalter aus muslimischen, jüdischen und christlichen Familien werden auf einem gemeinsamen Campus in Berlin-Moabit unter einem Dach betreut und erzogen.

135 Kinder wird die neue Kita aufnehmen, also 45 Kinder pro Religionsgemeinschaft. Baubeginn soll im Jahr 2019 sein, los geht es mit der Betreuung dann nach derzeitigem Plan im Jahr 2022. Finanziert wird das Projekt nach dem Kita-Ausbauprogramm des Landes Berlin wie jede andere neue Kita auch. Das Land beteiligt sich also, aber der Träger muss einen gewissen Eigenanteil liefern.

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