Schwiegermutter im Haus ist ein „Verhütungsmittel“


Bild: SWR.de
Frauen, die mit ihrer eigenen Mutter oder ihrer Schwiegermutter in einem gemeinsamen Haushalt leben, haben durchschnittlich weniger Kinder als jene, die nur mit ihrem Partner zusammenleben. Evolutionsbiologen und -biologinnen gingen bislang vom Gegenteil aus.

SWR.de

Wie wirkt sich die Anwesenheit der eigenen Mutter oder der Schwiegermutter im Haushalt auf die Fruchtbarkeit der Tochter beziehungsweise der Schwiegertochter aus? Über diese Frage ist in der Vergangenheit in der Anthropologie tatsächlich viel diskutiert worden.

Martin Fieder und seine Kolleginnen und Kollegen vom Department für Anthropologie der Universität Wien haben sich mit diesen Fragen beschäftigt und dabei auf eine Datenbasis von über 2,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren aus 14 Ländern weltweit zurückgreifen können.

Wenige Großfamilien unter einem Dach

Die Ergebnisse sind überraschend, denn die gängige Theorie der Evolutionsbiologie ist: Wenn die Mutter oder die Schwiegermutter im Haushalt ist, wirkt diese unterstützend, da sie zum Beispiel bei der Erziehung der Kinder hilft.

Es handelt sich um eine interkulturelle Analyse, doch das Ergebnis ist einheitlich. Mit Ausnahme Pakistans wohnen die meisten Menschen nicht mit ihren Müttern oder Schwiegermüttern zusammen, sondern nur mit den Ehepartnern.

weiterlesen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s