Diakonie dringt auf einheitliche Lebensverhältnisse im ganzen Land


Die Diakonie erwartet von der künftigen Bundesregierung Maßnahmen gegen ein zunehmendes Stadt-Land-Gefälle in Deutschland.

evangelisch.de

„Woher man kommt, darf kein Hemmnis für Bildungschancen, Teilhabe am Erwerbsleben oder eine menschenwürdige Pflege im Alter sein“, sagte Diakoniepräsident Ulrich Lilie am Dienstag vor der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Bonn.

Der Chef des evangelischen Wohlfahrtsverbandes verwies in seinem Bericht an das Kirchenparlament auf eine „Tendenz zur dauerhaften Abwanderung aus unattraktiven Landstrichen“. „Insgesamt wird sich die demografische Entwicklung im ländlichen und strukturschwachen Raum erheblich dramatischer darstellen als in den prosperierenden Metropolregionen mit guter Haushaltslage“, sagte er.

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