Ralf Meister: Reformationstag muss gesetzlicher Feiertag werden – schon fast Nötigung


Die evangelischen Kirchen in Niedersachsen haben SPD und CDU aufgefordert, den Reformationstag am 31. Oktober dauerhaft zum gesetzlichen Feiertag in dem Bundesland zu erheben.

evangelisch.de

Die Reformation habe nicht nur eine innerkirchliche, sondern eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung, betont der hannoversche Landesbischof Ralf Meister in einem am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Brief an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und CDU-Landeschef Bernd Althusmann. Beide Parteien verhandeln derzeit über eine Große Koalition in Niedersachsen.

„Der Reformationstag als gesetzlicher Feiertag würde nicht nur die Gelegenheit bieten, das historische Erbe zu pflegen, sondern auch reformatorische Impulse in die Gegenwart zu übersetzen und für die Zukunft fruchtbar zu machen“, schreibt Meister als Ratsvorsitzender der Konföderation evangelischer Kirchen. Der religiöse und gesellschaftliche Aufbruch im 16. Jahrhundert wirke bis heute fort. Er habe ein neues Verhältnis von Staat und Kirche begründet, zu dem die Religionsfreiheit und die Schaffung von Recht und Gerechtigkeit gehörten.

weiterlesen