Die Union stellt sich geschlossen gegen den Familiennachzug


Geht es nach der Union und der FDP, finden ihre Forderungen kein Gehör: Flüchtlinge demonstrierten Anfang November vor dem…Foto: Silas Stein/dpa
Streitthema Flüchtlinge: Die Union zeigt nach langen Verhandlungen eine klare Haltung. Die FDP glaubt nicht an eine Einigung „ohne Bewegung der Grünen“.

DER TAGESSPIEGEL

Angesichts der verhärteten Fronten zwischen Grünen und CSU beim Streitthema Familiennachzug für Flüchtlinge hat der Parlamentarischer Geschäftsführer der Unions-Fraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer (CDU), die geschlossenen Haltung von CDU und CSU bei dem Thema in den Jamaika-Sondierungen hervorgehoben. „Wir wollen eine Begrenzung der Zuwanderung“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“-Zeitung (Samstagsausgabe). „Wir haben lange genug gebraucht, um diese gemeinsame Position zu erarbeiten. Nun haben wir sie. Jetzt setzen wir sie natürlich auch durch.“

„Familiennachzug an sich findet ja statt in Deutschland“, sagte Grosse-Brömer. „Es ist ja nicht so, dass wir keinen Familiennachzug haben.“ Daher stelle sich die Union „berechtigt die Frage“, warum die Familie erst noch kommen müsse, wenn ein Flüchtling mit sogenanntem subsidiärem Schutzstatus möglicherweise „sowieso in wenigen Wochen und Monaten wieder in sein Heimatland zurückkehren kann?“

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