US-Christen nach dem Massaker von Texas: Mit Bibel und Colt


Der Massenmord in der texanischen Baptisten-Gemeinde von Sutherland Springs hat eine heftige Debatte über Waffen im Gottesdienst ausgelöst. Nicht wenige Pfarrer ermutigen Kirchgänger, ihre Schießeisen zur Selbstverteidigung mitbringen.

domradio.de

Den Auftakt der Debatte machte der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton. „Wir brauchen professionelle Sicherheitskräfte in den Kirchen oder wir müssen unsere Gemeindemitglieder bewaffnen, damit sie reagieren können“, forderte der Republikaner unmittelbar nach dem schockierenden Attentat von Sutherland Springs, bei dem am 5. November 26 Menschen ums Leben kamen.

Paxtons Vorstoß stieß auf Resonanz. Viele einflussreiche Pastoren, wie Robert Jeffres von der First Baptist Megachurch in Dallas, ermutigen ihre Gemeindemitglieder, neben Gesangbuch und Bibel auch ihre Colts mitzubringen.

Bewaffnete Gottesdienstteilnehmer

Im TV-Programm „Fox & Friends“ sagte der Pastor, der während der Amtseinführung auf den Stufen des Capitols mit Donald Trump betete, Angreifer hätten in seiner Kirche keine Chance. Vielleicht könnten diese ein oder zwei Schüsse abfeuern. „Aber das wird das Letzte sein, das sie in ihrem Leben getan haben“, meinte Jeffres. Er schätzt, dass bis zu 50 Prozent der 6.000 Gottesdienstteilnehmer schon heute bewaffnet sei.

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