Feuerwerk auf der Dealey Plaza


Jack Ruby, Bild: wikimedia.org/PD
Wusste Jack Ruby vom geplanten Kennedy-Attentat?

Von Markus Kompa | TELEPOLIS

Am Freitag wurden weitere Akten zum Kennedy-Mord freigegeben, welche auf Wunsch der CIA unter Verstoß gegen den JFK-Act über den 26. Oktober 2017 hinaus zurückgehalten wurden. Spektakulärster Fund ist eine erstaunliche Zeugenaussage zum Oswald-Killer Jack Ruby. So soll Ruby den FBI-Informanten Bob Vanderslice am Morgen des Attentats gefragt haben, ob er ihn zur Kennedy-Parade begleiten und „das Feuerwerk“ sehen wolle. Als die Schüsse fielen, soll Ruby an der Ecke des damaligen Postal Annex Buildings gestanden haben, mit Blick auf die Deaey Plaza und das Schulbuchlager.

Wenn Ruby von einem geplanten Attentat im Vorfeld Kenntnis hatte, wäre die Alleintäter-These hinfällig. Der wesentliche Inhalt des nun freigegebenen FBI-Dokuments mit der Einladung zum Feuerwerk ist Attentatsforschern seit langem bekannt. Solange das Papier jedoch unter Verschluss war, konnte man die Diskussion über ein Vorwissen Rubys als Geraune von Verschwörungstheoretikern abtun – wie es ein CIA-Memo von 1967 empfahl.

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