Lena Dunham verteidigt Produzenten – trotz Vergewaltigungsvorwurf


Jenni Konner (l.) und Lena Dunham bei einer Fashionshow im September in New York Quelle: pa/Globe-ZUMA/Globe Photos via ZUMA Wire
Das ist mal ein anderer #metoo-Dreh: Eine US-Schauspielerin wirft einem Produzenten Vergewaltigung vor. Feministin Lena Dunham ist entrüstet – und bezichtigt die Frau der Lüge. Die „Girls“-Fans toben.

Von Clara Ott | DIE WELT

Lena Dunham provoziert bekanntlich gerne, aber mit diesem Shitstorm dürfte die US-amerikanische Schauspielerin nicht gerechnet haben. Dunham, die auch als Drehbuchautorin und Schriftstellerin arbeitet, hat jetzt einen Autor ihrer Erfolgsserie „Girls“ verteidigt – nachdem gegen Murray Miller Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs laut geworden waren. Die 23-jährige Schauspielerin Aurora Perrineau (“Passengers“) wirft ihm vor, sie vor fünf Jahren vergewaltigt zu haben.

Demnach soll Miller Perrineau im Jahr 2012 angegriffen und belästigt haben. Sie habe Miller damals zusammen mit Freunden in einem Hotel getroffen und „einige alkoholische Getränke konsumiert“. „Er flirtete mit mir. Ich habe ihm wiederholt gesagt, dass ich 17 Jahre alt bin“, sagte sie laut der Erklärung. Perrineau und ihre Freunde begleiteten den damals 35-jährigen Miller angeblich zu sich nach Hause, weil er betrunken war.

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