„Plazentophagie“: „Ich habe meine Plazenta gegessen und rate allen davon ab!“


„Mit der Plazenta könne ich tun, was ich will, sagten meine Ärzte, da es nun mal meine eigene sei.“ © David Brandon Geeting
Die Plazenta nach der Geburt zu verspeisen, ist bei vielen Säugetieren üblich. Aber gibt es auch Menschen, die das ausprobiert haben? Ja! Im Interview erfahren wir, wie sich das anfühlte

Von Refinery29-Autorin Amelia Harnish | stern.de

Die menschliche Plazenta ist ein wundersames Organ. Sie wächst, wenn ein Kind in uns wächst, und verschwindet, wenn das Kleine zur Welt kommt. Ein Organ, das den wachsenden Organismus im eigenen Organismus mit allen Nährstoffen versorgt, die er benötigt. Es ist zur Hälfte Mutter und zur Hälfte Kind. Weshalb der wachsende Trend, die Plazenta nach der Geburt auf unterschiedlichste Arten zu verarbeiten und zu verspeisen, doch etwas merkwürdig erscheint.

Während die meisten Säugetiere nach der Geburt einen Urinstinkt verspüren, die Plazenta zu essen, ist dieser Trieb beim Menschen nicht vorhanden. Ganz im Gegenteil: Die meisten Frauen stößt der Gedanke ab. „Das wird schon seinen Grund haben“, so Dr. Mark Kristal von der Universität Buffalo in den USA. Er forscht zum Phänomen der Plazentophagie, also dem Akt des Verspeisens der Plazenta.

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