Wie der Mensch das Leben im All verbreiten könnte


illustr.: breakthrough starshot Den Keim des Lebens zu fremden Exoplaneten bringen: Ein derartiges, sehr langfristiges Projekt wäre technisch bereits in absehbarer Zeit machbar, meint Claudius Gros.
Deutscher Physiker schlug Konzept für die Belebung ferner steriler Exoplaneten vor. Die Technik dafür wäre bereits in Reichweite

derStandard.at

Die astronomischen Entdeckungen der vergangenen Jahre – die jüngste wurde erst letzten Dienstag verkündet – lassen es durchaus plausibel erscheinen, dass unsere Galaxie voller erdähnlicher Exoplaneten ist. Ob diese Welten tatsächlich auch Leben beherbergen, ist jedoch mit den bisher verfügbaren Mitteln schlicht und einfach nicht feststellbar. Aber es ist vermutlich sehr wahrscheinlich, dass viele davon völlig steril sind. Hätten wir die technischen Grundlagen dazu, sollten wir diesen toten Exoplaneten Leben einhauchen?

Claudius Gros vom Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt ist jedenfalls der Meinung, dass wir den Keim des Lebens im All verbreiten sollten. Und er glaubt, dass die technischen Möglichkeiten für die menschengemachte Panspermie – sein „Genesis Projekt“ – bereits in Reichweite sind: Ein vergleichbares System, wie es bereits im Rahmen des Breakthrough-Starshot-Projektes vorgestellt wurde, sei als Vehikel zur Verbreitung von Organismen im Kosmos durchaus geeignet, meint Gros.

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