Erhöhte Radioaktivität über Europa kommt aus Russland


A radioactive sign hangs on barbed wire outside a cafÈ in Pripyat.
  • Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz hatte erklärt, erhöhte Ruthenium-Werte seien seit Ende September aus Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Frankreich gemeldet worden.
  • Die französische Atomaufsichtsbehörde vermutete einen Unfall in einer russischen Einrichtung.
  • Russland dementierte die Berichte zunächst, bestätigte nun aber, dass in Teilen des Landes eine „äußerst hohe“ Konzentration des Isotops Ruthenium-106 festgestellt wurde.

Süddeutsche Zeitung

Seit Ende September haben Messstationen in Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Frankreich erhöhte Ruthenium-Werte gemeldet. Als Ursache für den Anstieg der Radioaktivität vermutete die französische Atomaufsichtsbehörde einen Unfall in einer russischen Einrichtung. Die „plausible Zone der Freisetzung“ liege zwischen der Wolga und dem Ural, hieß es in einem Bericht des Instituts für radiologischen Schutz und nukleare Sicherheit (IRSN).

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