Häufiger MRSA-Keim stammt aus Europa


Der methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) ist nicht mehr nur ein Krankenhauskeim – Varianten des Erregers tauchen auch im Alltagsleben auf. © Frank DeLeo/ NIAID
Europäischer Vorfahre: Der in der Bevölkerung weltweit verbreitete MRSA-Keim USA300 hat seinen Ursprung auf unserem Kontinent. Genvergleiche zeigen: Das hochansteckende resistente Bakterium geht auf einen Vorfahren zurück, der vor 160 Jahren in Zentraleuropa entstand. Von dort aus gelangte der Keim Anfang des 20. Jahrhunderts nach Nordamerika, entwickelte sich weiter – und startete seinen Siegeszug um die ganze Welt.

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Lange Zeit galten Antibiotika als die schärfste Waffe der Medizin gegen bakterielle Erreger. Doch manche dieser Keime lassen sich inzwischen von keinem gängigen Mittel mehr beeindrucken: Sie sind weitestgehend resistent dagegen. Ein besonders gefürchteter Vertreter solcher antibiotikaresistenten Bakterien ist der methicillin-resistente Staphylococcus aureus, kurz MRSA.

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