Wiederverheiratete und ‚Pathologie schismatischer Zustände‘


Papst Franz während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Der Wiener Dogmatiker Tück verteidigt in einem Beitrag das innerkirchlich umstrittene päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“, trotzdem wünsche er sich ein klärendes Wort von Papst Franziskus. Dieser müsse mit den Kritikern reden

kath.net

Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück verteidigt in einem Beitrag in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) das innerkirchlich umstrittene päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“ den neuen Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen. Wörtlich schreib der Theologe: „Erst in Anmerkung 351 gesteht Franziskus für komplexe Einzelfälle zu, was seine Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. noch ausgeschlossen haben: dass nämlich Katholiken, die geschieden sind und in einer zivilen Zweitehe leben, zu den Sakramenten hinzutreten können. Manche fragen: Ist jetzt erlaubt, was vorher verboten war?“ Für Tück sei das Schreiben eine „legitime Fortschreibung der bisherigen Lehre“, aber kein „Traditionsbruch.

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