Erdoğans Kampf gegen die USA lässt die Lira stürzen


Mit dem Heranrücken eines brisanten Gerichtsverfahrens in New York verschärft Erdoğan die Gangart gegenüber den USA

Von Markus Bernath | derStandard.at

Als die türkische Zentralbank an den Schrauben dreht und das Kreditlimit ihres wichtigsten Leitzinssatzes auf null setzt, um den Sturz der Lira zu stoppen, da tritt Tayyip Erdoğan vor die Parlamentsabgeordneten seiner Regierungspartei und attackiert die USA. Und als Zentralbankchef Murat Çetinkaya erklärt, er wüsste, es gebe da ein großes Problem, aber er wüsste auch, was zu tun sei, da spricht Erdoğan von Verschwörungen in Washington gegen ihn und sein Land. Ein weiterer Tag zur Rettung der Lira versinkt am Dienstag in der Schlacht, die sich der türkische Staatspräsident mit Amerika und dem Westen liefert.

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