Rohingya sollen zurückkehren


Bangladesch und das Nachbarland treffen eine Absichtserklärung zu den Hunderttausenden Flüchtlingen, die sich vor dem Militär in ihrer Heimat in Sicherheit gebracht haben.

Süddeutsche Zeitung

Myanmar akzeptiert die Rückkehr der nach Bangladesch geflüchteten Rohingya. Die Regierungen beider Länder teilten mit, am Donnerstag sei eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet worden. Sie sieht vor, dass Hunderttausende Angehörige der verfolgten muslimischen Minderheit in ihre Heimat zurückkehren dürfen. Die Rückführung soll in zwei Monaten beginnen.

In den Monaten seit Ende August sind etwa 620 000 Rohingya aus dem überwiegend buddhistisch geprägten Myanmar nach Bangladesch geflohen. Seit dem Aufstand von Rohingya-Extremisten in Myanmar am 25. August geht das Militär verstärkt gegen die Minderheit vor.

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