Ärztin wegen Werbung für Abtreibung verurteilt


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Das Amtsgericht Gießen hat eine Ärztin wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zu einer Geldstrafe verurteilt. Die will dagegen vorgehen – notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht.

katholisch.de

Das Amtsgericht Gießen hat eine Gießener Ärztin wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Gericht verhängte am Freitag eine Strafe von rund 6.000 Euro und entsprach damit den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die Ärztin Kristina Hänel kündigte an, sie werde in Berufung gehen und notfalls auch vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. Die Deutsche Bischofskonferenz verteidigte das Verbot für die Werbung von Abtreibung als „folgerichtig“.

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