Gauck: Christentum am stärksten verfolgte Religion


„Open Doors“ spricht von über 200 Millionen verfolgten Christen weltweit. Andere Hilfswerke setzen deutlich niedriger an. Altbundespräsident Joachim Gauck kritisiert das Fehlen exakter Zahlen.

katholisch.de

Altbundespräsident Joachim Gauck hat dazu aufgerufen, aufmerksamer zu registrieren, dass das Christentum weltweit die am stärksten verfolgte Religion sei. Er monierte, dass es darüber keine exakten Zahlen gebe. Das frühere Staatsoberhaupt betonte am Mittwochabend vor mehreren hundert Teilnehmern eines Gottesdienstes zum Buß- und Bettag in der Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg, die 1948 formulierten Menschenrechte seien „nicht verhandelbar“ und sie beinhalteten sowohl das Recht, religiös als auch Atheist zu sein. Es gebe eine gemeinsame Verbindlichkeit von Glaubenden und nicht religiösen Menschen, die sie dazu befähige, dafür einzutreten, dass der „Mensch als Mitmensch gedacht“ sei, sagte Gauck.

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