Klimawandel: Muscheln verlieren ihre Schale


Empfindliche Geschöpfe: Zwei Tage alte Miesmuschellarven unter dem Polarisationsmikroskop © F. Melzner/ GEOMAR
Schutzlos im Ozean: Die zunehmende Versauerung der Meere macht Miesmuschellarven echte Probleme. Denn unter diesen Bedingungen wird es für die Organismen immer schwieriger, ihre lebenswichtige Kalkschale aufzubauen. Im Extremfall löst sich der vor Fressfeinden und Umwelteinflüssen schützende Panzer sogar auf – und die Larven sterben. Den Miesmuscheln könnten mit dem Voranschreiten des Klimawandels daher schwere Zeiten bevorstehen.

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Miesmuscheln kommen in den turbulenten Gezeitenzonen der Meere vor – auch an unseren Küsten. Doch wie viele Lebewesen in den Ozeanen sind die Tiere durch die zunehmende Versauerung des Meerwassers gefährdet. Der Klimawandel führt dazu, dass immer mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre ins Wasser gelangt und dort gelöst wird. Als Folge sinkt der pH-Wert – und das bekommen die Muscheln deutlich zu spüren.

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