Goldenes Brett für den „König von Deutschland“


Peter Fitzek ist eine Führungsperson der „Reichsbürgerbewegung“. Außerdem ist er „König von Deutschland“ und glaubt an feinstoffliche Welten. Foto: APA/AFP/dpa/HENDRIK SCHMIDT
Schmähpreis für den „größten antiwissenschaftlichen Unfug des Jahres“ geht an einen Vertreter der „Reichsbürgerbewegung“

Von Thomas Bergmayr | derStandard.de

In den vergangenen sechs Jahren – so lange nämlich gibt es diese „Auszeichnung“ in Österreich schon – entstammten die Preisträger des Goldenen Bretts vorm Kopf hauptsächlich den inneren Zirkeln einer wachsenden Esoterikszene. Zwischen 2011 und 2016 waren es vor allem Unterstützer der Lichtdiät, vermeintlich heilkundige Scharlatane, Homöopathen und Aids-Leugner, die mit dem Satirepreis der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) für den „größten antiwissenschaftlichen Unfug des Jahres“ bedacht wurden.

Einzige Ausnahme war der Sieger von 2014: Der deutsche R-’n’B-Sänger  Xavier Naidoo gilt als Sympathisant demokratiefeindlicher Ideen und war mehrfach durch verschwörungstheoretische Aussagen aufgefallen.

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