Iran: Empörung über Todesurteil für Mediziner


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Ein renommierter Mediziner ist in Iran wegen „Verdorbenheit auf Erden“ zum Tode verurteilt worden. Der Mann lebt eigentlich in Schweden, jetzt schaltet sich die EU ein.

SpON

Die Europäische Union hat sich einem Medienbericht zufolge in den Fall eines im Iran zum Tode verurteilten und international renommierten Mediziners eingeschaltet. Nach Informationen der „Heilbronner Stimme“ wurde bereits Ende Oktober in Teheran eine gemeinsame Protestnote der EU-Mitgliedstaaten übergeben, die sich gegen die Verurteilung aussprachen.

Ahmadreza Dschalalis, der eigentlich in Schweden lebt und in Italien und Belgien gearbeitet hat, war im April 2016 während eines Heimatbesuches verhaftet worden. Ihm wurde vorgeworfen, Informationen über das iranische Atomprogramm an Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad weitergegeben zu haben.

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