Bundesinstituts-Präsident wehrt sich gegen Plagiatsvorwurf bei Glyphosat-Bewertung


Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)
Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Andreas Hensel, wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Mitarbeiter hätten bei der Bewertung des Unkrautvernichters Glyphosat Informationen

stern.de

Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung ( BfR), Andreas Hensel, wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Mitarbeiter hätten bei der Bewertung des Unkrautvernichters Glyphosat Informationen der Anbieter abgeschrieben. „Der Plagiatsvorwurf ist erfunden und haltlos“, sagte Hensel dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). In der Wissenschaft sei die Sache „glasklar: Glyphosat ist nicht krebserregend“.

Das BfR könne „doch nicht einen Stoff für gesundheitlich problematisch erklären, der in Wirklichkeit unbedenklich ist, nur, weil das bestimmten Kreisen in den Kram passt“, sagte Hensel weiter. Er warnte vor einer Diskreditierung der Wissenschaft. „Wir merken, dass sobald wir eine Bewertung veröffentlichen, die nicht auf die politische Agenda passt, wir öffentlich der Unfähigkeit bezeichnet werden.“

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