Klimaschädliche Kältemittel werden reduziert


Der Gebrauch klimaschädlicher Kältemittel wird künftig weltweit weiter eingeschränkt. Die entsprechende Kigali-Vereinbarung sei bereits von mehr als 20 Staaten ratifiziert und könne somit am 1. Januar 2019 in Kraft treten, teilte das Bundesumweltministerium am Sonntag nach einer Vertragsstaatenkonferenz des Montreal-Protokolls im kanadischen Montreal mit.

evangelisch.de

Ministerin Barbara Hendricks (SPD) sprach von einem wichtigen Fortschritt im Kampf gegen den Klimawandel. Die Bundesregierung hat die Ratifikationsurkunde am 16. November 2017 hinterlegt.

Im Oktober 2016 hatten sich die 197 Vertragsparteien des Montrealer Protokolls zum Schutz der Ozonschicht in der ruandischen Hauptstadt Kigali darauf verständigt, die Herstellung und den Gebrauch bestimmter klimaschädlicher teilfluorierter Kohlenwasserstoffe (HFKW) schrittweise um bis zu 85 Prozent zu mindern. Diese Stoffe werden vor allem in Kälte- und Klimaanlagen verwendet. Sie schädigen zwar nicht direkt die Ozonschicht, haben aber ein sehr hohes Treibhauspotenzial und können bis zu 22.800 Mal stärker wirken als Kohlendioxid (CO2).

weiterlesen