Mehr als zwei Millionen Kinder in Deutschland leben von Hartz IV


Immer mehr Kinder aus Rumänien und Bulgarien tauchen in der Hartz-IV-Statistik auf Quelle: pa/dpa/Maja Hitij
In Deutschland steigt die Zahl der Kinder, die auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sind. Im Juni dieses Jahres bezogen 2,05 Millionen Kinder und Jugendliche die Gelder – eine Gruppe ist davon besonders betroffen.

DIE WELT

Wegen Fluchtmigration und Zuwanderung insbesondere aus Rumänien und Bulgarien leben mehr Kinder in Deutschland von Hartz-IV-Leistungen. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vorliegen.

Demnach lebten im Juni 2017 2,05 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften – rund 100.000 mehr als im Juni 2016. Dies entspricht einem Plus von fünf Prozent. Dabei sei die Zahl der ausländischen Kinder, die entsprechende Leistungen erhalten, im selben Zeitraum um gut 170.000 auf 583.639 gestiegen – das sind 41 Prozent mehr als im Juni 2016. Die Entwicklung lässt sich laut Redaktionsnetzwerk vor allem durch die starke Fluchtmigration nach Deutschland erklären.

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