Rätsel um Unterwasser-Tropfsteine


Ungewöhnliche Kalkfomationen: Unterwasser-Tropfsteine „Hells Bells“ in der El Zapote-Höhle auf Yucatan © E.A.N./ IPA/INAH/MUDE/ UNAM/Heidenlerg
Einzigartiges Naturphänomen: In einer wassergefüllten Höhle auf Yucatan haben Forscher äußerst ungewöhnliche Tropfsteine entdeckt. Denn sie sind nicht an der Luft, sondern unter Wasser gewachsen. Die bis zu zwei Meter langen Kalzitformationen sind zudem innen hohl und weiten sich am unteren Ende trompetenförmig. Entstanden sind sie wahrscheinlich durch ein Zusammentreffen ganz spezieller Bedingungen im Wasser der Höhle – und durch die Mithilfe von Mikroben.

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Tropfsteine sind faszinierende Kunstwerke der Natur. Typischerweise bilden sie sich in Höhlen innerhalb von Kalksteinformationen. Regenwasser sickert durch den Kalk und nimmt dabei Kalziumkarbonat auf. An der Höhlendecke treten diese gesättigten Tropfen aus. Beim Heruntertropfen fällt ein Teil des Kalziumkarbonats aus und bleibt an der Höhlendecke hängen – im Laufe von Jahrtausenden entsteht so ein immer länger werdender Kalkzapfen – ein Stalaktit.

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