WDR steigt bei Roger-Waters-Konzert aus


Ein Ballonschwein steigt bei einem Konzert von Roger Waters im Oktober 2016 in Indio, Kalifornien, auf. ©dpa
Nach Vorwürfen gegen den Sänger wegen BDS-Unterstützung zeigt Intendant Tom Buhrow eindeutige Haltung

Von Ayala Goldmann | Jüdische Allgemeine

Der WDR hat die Zusammenarbeit mit Roger Waters für das am 11. Juni geplante Konzert von Pink Floyd in Köln beendet. Das bestätigte eine Mitarbeiterin der Pressestelle der Jüdischen Allgemeinen am Montagmorgen. Zuvor hatte die Kölnerin Malca Goldstein-Wolf eine Petition an den WDR-Intendanten Tom Buhrow gerichtet, in der sie dem WDR vorwarf, mit der Kooperation einen Judenhasser mit dem Geld von Gebührenzahlern zu unterstützen.

Waters ist prominenter Unterstützer der Boykott-Kampagne gegen Israel (BDS). Auf mehreren Konzerten ließ er Ballons in Schweineform samt Davidstern aufsteigen. Die Jüdische Allgemeine hatte die Zusammenarbeit des WDR mit Waters unter der Überschrift »WDR proudly presents BDS« ebenfalls scharf kritisiert.

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